Nicht zuletzt die immer heißer werdenden Sommer zeigen uns, wie wertvoll Bäume speziell im Stadtgebiet sind. Bäume prägen das Stadtbild über Jahrzehnte und hinterlassen eine große Lücke, wenn es manchmal notwendig wird sie aus Sicherheitsgründen zu fällen oder zu ersetzen.
Der Gemeindeausschuss hat in der Sitzung vom 29. Juni 2026 den Ankauf neuer Stadtbäume beschlossen, die nun an verschiedenen Standorten gepflanzt werden bzw. abgestorbene Bäume ersetzen. Stadtgärtner Josef Franz Winkler berichtet, dass am Nordring eine kleine Grüninsel mit drei Zierpflaumen entsteht. Weiters werden in der St.-Lorenzner-Straße eine Hopfenbuche, in der Goethestraße zwei Hainbuchen, beim ehemaligen Eisstadion zwei Spitzahornbäume und ein Bergahorn gepflanzt. Entlang des Flusses in Stegen werden eine Buche, zwei Spitzahornbäume und eine Vogelbeere gepflanzt und am Radweg in St. Georgen wird eine Birke ausgetauscht.
Seit 2023, als die Bürgerinnen und Bürger in einer Umfrage eingeladen waren, Standortvorschläge für Bäume im Stadtgebiet zu machen, hat die Stadtgärtnerei im Rahmen der Initiative „Stadtbäume“ bereits 89 neue Bäume gepflanzt.
„Wir setzen auf widerstandsfähige, klimafitte Bäume, die das Stadtklima verbessern und in den immer heißer werdenden Sommern Schatten spenden“, sagt Umweltstadträtin Stefanie Peintner. „Dabei können wir auf das erfahrene Team der Stadtgärtnerei zählen, das die vorgeschlagenen Standorte bewertet, für die Pflege der Bäume zuständig ist und auch zeitnah aktiv wird, wenn es darum geht, morsche und gefährliche Bäume zu ersetzen“, ergänzt der für den Stadtbauhof zuständige Stadtrat Daniel Schönhuber.