Im Brunecker Stadtgebiet gilt flächendeckend Tempo 30. Damit werden auch die bisherigen 40er-Zonen in der Andreas-Hofer-Straße, der Dantestraße und der Michael-Pacher-Straße in das einheitliche Verkehrskonzept eingebunden. Ziel ist eine klare, verständliche und für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer leicht nachvollziehbare Regelung im gesamten Stadtgebiet.
Mit der flächendeckenden Einführung von Tempo 30 setzt die Stadtgemeinde Bruneck auf ein modernes Verkehrskonzept, das Sicherheit, Lebensqualität und Rücksichtnahme in den Mittelpunkt stellt. Niedrigere Geschwindigkeiten bedeuten nicht nur weniger schwere Unfälle, sondern auch ruhigere Straßen, weniger Lärm und ein angenehmeres Miteinander im öffentlichen Raum. „Von der niedrigeren Fahrgeschwindigkeit profitieren in erster Linie die schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, also Fußgängerinnen und Fußgänger, Kinder, ältere Menschen sowie Radfahrerinnen und Radfahrer. Gerade dort, wo Menschen wohnen, zur Schule gehen, einkaufen oder zu Fuß unterwegs sind, macht es einen großen Unterschied, ob Fahrzeuge mit 50, 40 oder 30 km/h unterwegs sind“, erklärt Mobilitätsstadtrat Hannes Niederkofler.
Eine einheitliche Höchstgeschwindigkeit führt zu einem ruhigeren Verkehrsfluss, da sich Brems- und Beschleunigungsvorgänge reduzieren. Der Lärmpegel wird gesenkt und es wird weniger Feinstaub produziert, was den Menschen zugutekommt, die in Straßennähe wohnen.
Bürgermeister Bruno Wolf appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer: „Bitte halten Sie sich an die flächendeckenden Tempolimits, eine einfache Maßnahme, die sowohl die Sicherheit als auch die Lebensqualität in unserer Stadt erhöht.“